Wir können uns die schönsten Dinge für den Lernprozess ausdenken. Lernende werden immer danach fragen, welche Prüfungen am Ende auf sie warten.

Mitmachen!

Community für zeitgemäße Prüfungskultur

Auf der Community-Website werden Beispiele für zeitgemäße Prüfungsformate gesammelt und zur Diskussion gestellt. Wenn ihr Interesse habt, eure Beispiele und Überlegungen zu veröffentlichen, fordert gern einen Zugang an! Fühlt euch eingeladen, zu den vorhandenen Beispielen Rückfragen zu stellen oder konstruktive Kritik zu formulieren.

Aktuelles

Starterkit für NRW

Hier geht es zum Starterkit NRW, das sich an den rechtlichen Vorgaben der APO-SI (Gy/Ge) in NRW orientiert und den Fachschaften im Land Impulse und Sicherheiten geben kann, eigene Leistungsüberprüfungen zu erstellen, die sich flexibel sowohl im Präsenz- als auch im reinen Distanzunterricht oder im Blended Learning mit Schüler:innen durchführen lassen.

"Wir müssen agil rangehen, wir müssen [...]
vielleicht auch mal mit einem Bundesland anfangen."
Bundeskanzlerin Angela Merkel
(Online-Dialog zur Initiative Digitale Bildung, 27.04.2021)

Was wollen wir?

Prüfungen prägen die Lernkultur

Zeitgemäße Bildung antwortet auf die Herausforderungen der digitalen Gegenwart mit einer Lernkultur, die auf selbstwirksames Lernen sowie persönliche Entwicklung und Gemeinschaftlichkeit abzielt. Bedingung für die Akzeptanz und das Gelingen dieser Lernkultur ist, dass mit ihr eine Öffnung der Prüfungskultur einhergeht.

Das Institut für zeitgemäße Prüfungskultur schafft einen Rahmen, um diesen Veränderungsprozess verantwortungsvoll mitzugestalten: Wir wollen Expertise bündeln, Diskussionen anregen, Umdenken bewirken, die Entwicklung neuer Prüfungsformate und neuer Formen der Leistungserfassung erproben und begleiten.

Ziel ist eine lernförderliche Prüfungskultur, die auch auf rechtlicher Ebene eine Verankerung findet, damit sie in der Breite der Bildungsinstitutionen rechtssicher verwirklicht werden kann. Uns selbst betrachten wir als lernende, vernetzte und beratende Organisation, die an der gemeinsamen Sache orientiert zur Beteiligung an gesellschaftlicher Entwicklung einlädt.

Diskussion

Zeitgemäße Prüfungskultur in der Diskussion

Eine zeitgemäße Prüfungskultur eröffnet sowohl für Lernende als auch für Lehrende auf der pädagogisch-didaktischen, der individuell-persönlichen und der organisatorisch-institutionellen Ebene erhebliche Chancen und Potenziale. Hier werden die wichtigsten Vorteile skizziert und die gängigen Einwände widerlegt bzw. relativiert.

Ideen und Anregungen

Ideen für zeitgemäße Prüfungskultur

Ideen für eine zeitgemäße Prüfungskultur entwickelt das Institut im Dialog mit Pädagog*innen, Schüler*innen und allen Interessierten. Dazu nutzen wir die Möglichkeiten, uns offline und online auszutauschen. Unsere Erkenntnisse veröffentlichen wir in wissenschaftlichen und konzeptionellen Texten, Talks und Podcasts.

Videos und Podcasts

Ausgewählte Beiträge zur zeitgemäßen Prüfungskultur in gesprochenem Wort und bewegtem Bild.

Internetquellen

Eine ständig wachsende und kuratierte Linksammlung zu zeitgemäßer Prüfungskultur.

Materialien
Das Institut

Ein Institut für Prüfungskultur?

Das Institut wurde im Dezember 2020 von Menschen gegründet, die im digitalen Raum wegen eines gemeinsamen Interesses zueinander fanden: der Erneuerung der Prüfungskultur. Seitdem liegt hier die Basis für Veränderungsbewegungen, die die Funktionen von Prüfungen hinterfragen, sie lernförderlich gestalten möchten und damit grundsätzlich Antworten auf die Frage finden, wie eine angemessene Prüfungskultur von allen beteiligten Akteuren als legitim und sinnstiftend angesehen werden kann.

Bei den Mitgliedern bildet sich ein diverses Spektrum der Perspektiven auf das Thema der zeitgemäßen Prüfungskultur ab: Lehrer*innen, Schulleitungen, Didaktische Leitungen, Hochschullehrer*innen, Fachleiter*innen, Medienberater*innen, Akteur*innen aus Lehrerbildung, Mediendidaktik, Fachdidaktik, Schulaufsicht und -administration, Web-Entwicklung, politische Initiative, Blogging etc.

Wir möchten dazu einladen, gemeinsam und grenzüberschreitend über die Gestaltung zeitgemäßer Prüfungskultur nachzudenken, Ideen umzusetzen und nachhaltig zu verankern. Das Institut zeichnet sich durch eine große Offenheit aus, Impulse von außen zu integrieren und in vielfältigen Formen nach außen zu wirken.

Wer sind wir?

Mitglieder des Instituts

Die neuen Formen der Netz-Gemeinschaft haben uns aus unterschiedlichen beruflichen und institutionellen Kontexten zusammengeführt. Seither lesen, schreiben, diskutieren und treffen wir uns online wie offline. Uns eint das langfristige Ziel, einer zeitgemäßen Prüfungskultur möglichst nachhaltig den Weg zu bereiten. Hier erfahren Sie mehr über uns.

  • Adriane Langela-B.

    Adriane Langela-Bickenbach ist Lehrerin für Fremdsprachen am Gymnasium St. Leonhard Aachen und Fachleiterin Englisch in der Lehrerausbildung am ZfsL Aachen. Sie denkt, spricht, schreibt und bildet fort zum Thema Lernen unter den Bedingungen der Digitalität. Seit 2010 setzt sie sich mit dem #GLASKonzept für zeitgemäße Kommunikation Lernender durch Videokonferenzen und kollaboratives Arbeiten mit außerschulischen Lernorten ein und verfolgt die Weiterentwicklung und Öffnung von Bildungsinstitutionen.

  • Anna Reuter

    Anna Reuter ist Lehrerin an einem Berufskolleg bei Köln und seit 2003 Fachleiterin für den Fachbereich Gestaltung in den Studienseminaren Köln und Leverkusen. Als Certified ScrumMaster® liegt ein Schwerpunkt ihrer Arbeit in agilen Entwicklungsprozessen in Schule und Studienseminar.

  • Axel Krommer

    Axel Krommer ist Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zu seinen Schwerpunkten im Bereich von Forschung und Lehre zählt Bildung unter den Bedingungen der Digitalität. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen, hält Vorträge im In- und Ausland und bietet Fortbildungen im Bereich der Literatur-, Sprach- und Mediendidaktik an.

  • Björn Nölte

    Björn Nölte ist für die Schulaufsicht der Ev. Schulstiftung in der EKBO (Berlin-Brandenburg) verantwortlich, des größten freien Trägers der Region. Zuvor war er als Oberstufenkoordinator tätig, als Fachseminarleiter Geschichte und als Hauptseminarleiter am Studienseminar Potsdam. Er unterrichtete die Fächer Deutsch, Geschichte und Politische Bildung.

  • Christian Albrecht

    Christian Albrecht ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur der FAU Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Literatur- und Mediendidaktik, insbesondere in der ästhetischen Kommunikation im Literaturunterricht, in der Filmdidaktik, in digitaler Bildung und in der empirischen Unterrichtsforschung.

  • David Tepaße

    David Tepaße ist stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Harsewinkel und Lehrer für Informatik, Sozialwissenschaften und Mathematik. Er ist ehemaliger Fachleiter am ZfsL Paderborn für das Fach Informatik. Als Fortbildner spricht und diskutiert er vor allem zur Rolle der Schulleitung in der Kultur der Digitalität.

  • Dejan Mihajlović

    Dejan Mihajlović ist Realschullehrer in Freiburg und Referent beim Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg. Zu Bildung in einer Kultur der Digitalität schreibt er als Kolumnist, hält Vorträge und berät Politik und Verwaltung.

  • Hendrik Haverkamp

    Hendrik Haverkamp ist Koordinator für Digitalität am Evangelisch Stiftischem Gymnasium Gütersloh und Lehrer für die Fächer Deutsch und Sport. Als Referent für die DAPF, die ZfA, für designed education u. a. liegt der Schwerpunkt seiner Fortbildungs- sowie Moderationstätigkeiten im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung unter den Bedingungen der Digitalität.

  • Lars Mecklenburg

    Lars Mecklenburg ist Entwickler für Lehr- und Lernmedien, denkt über Fragen von Digitalität und Bildung sowohl mit philosophischem als auch programmiertechnischem Hintergrund nach. Derzeit entwickelt er eine offene Bildungsplattform (Codelab) und darauf aufbauend eine Grundschul-App für Mathematik (Mathelab), welche auf dialogisches Lernen ohne Aufgaben zielt.

  • Lars Zumbansen

    Lars Zumbansen ist didaktischer Leiter am Gymnasium Harsewinkel und Lehrer für die Fächer Kunst und Deutsch. Er hat promoviert im Bereich der game studies und 10 Jahre als Lehrbeauftragter für Kunstdidaktik an der Universität Paderborn gearbeitet. Er ist Mitherausgeber der kunstpädagogischen Fachzeitschrift "Kunst+Unterricht", Autor und Fortbildner mit besonderem Schwerpunkt auf Schul- und Unterrichtsentwicklung unter den Bedingungen der Digitalität.

  • Oliver Schmitz

    Oliver Schmitz ist Schulleiter der Kaiserin-Theophanu-Schule, einem Gymnasium in Köln Kalk. Zuvor war er als Koordinator für das Pädagogische Qualitätsmanagement an der Deutschen Schule Shanghai tätig. Er ist Lehrer für Deutsch, Philosophie und Katholische Religionslehre.

  • Patricia Drewes

    Patricia Drewes ist Didaktische Leitung am Öffentlich-Stiftischen Gymnasium Bielefeld. Sie ist Lehrerin für Deutsch und Geschichte und arbeitet seit 2016 im Bereich kompetenzorientierte Lehrerfortbildungen Sek II und Schulentwicklungsberatung.

  • Philippe Wampfler

    Philippe Wampfler ist Gymnasiallehrer an der Kantonsschule Enge in Zürich (Schweiz) und Dozent für Deutschdidaktik an der Universität Zürich. Als Autor, Redner und Berater denkt er über Digitalität und Bildung nach.

  • Ricarda Dreier

    Ricarda Dreier ist Lehrerin für die Fächer Latein und Deutsch am Hermann-Vöchting-Gymnasium Blomberg und koordiniert dort den schulischen Entwicklungsprozess im Bereich Digitalisierung. Seit August 2020 unterstützt sie Schulen und Schulträger im Rahmen einer Teilabordnung als Medienberaterin der Bezirksregierung Detmold im Kreis Lippe, u.a. zu landesweiten Projekten und schulinternen und -externen Fortbildungen.

  • Uta Hauck-Thum

    Uta Hauck-Thum ist seit dem Jahr 2018 Professorin für Grundschulpädagogik und -didaktik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seitdem lehrt und forscht sie unter anderem am Münchner Unilernhaus, einer Projektschule, an der Lehr- und Lernprozesse unter den Bedingungen der Kultur der Digitalität neu gedacht und gestaltet werden. Aktuell leitet sie das BMBF-geförderte Forschungsprojekt "Digitale Chancengerechtigkeit".

  • Verena Knoblauch

    Verena Knoblauch ist Grundschullehrerin und medienpädagogische Beraterin für Grund- und Mittelschulen in Nürnberg. Seit Jahren setzt sie digitale Medien erfolgreich im Unterricht ein. Ihr Ziel: Den Unterricht im Sinne einer zeitgemäßen Bildung stetig neu zu denken und zu verändern. Sie ist in der Lehrerfortbildung, als Referentin und Autorin tätig.